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Conference paper (in proceedings)

Ökologisierende Interventionen angesichts der planetaren Katastrophe: Ein Beitrag zu Denkvoraussetzungen der Erziehungsund Bildungstheorie

PSPE

  • Quirl, Cosima Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
  • Scherrer, Madeleine ORCID Departement Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Universität Fribourg, Schweiz
  • Obex, Tanja Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw), Österreich
  • Su, Hanno Universität Münster, Deutschland
  • 2025
Published in:
  • Krisen und Transformationen : Anschlüsse an den 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft / Sturm, Tanja ; Tervooren, Anja ; Schmidt, Melanie. - Opladen: Barbara Budrich. - 2025, p. 207-217
English German The planetary catastrophe is one of the key issues of our time, requiring ecologizing interventions. The starting point of this article is the thesis that the unexamined assumptions underlying both educational theory and pedagogical practice must themselves be subjected to critique. How can we address the inevitability and urgency of these problems from an educational and theoretical perspective? What would be the prerequisites for acting differently and incorporating intergenerational justice? How can we rethink our relationships with the Earth and with human and more-than-human beings? We propose to radically rethink education and pedagogy as fundamentally relational – existing-with: with other generations and with the living fabric that inhabits this planet. Die planetare Katastrophe ist eines der Schlüsselprobleme unserer Zeit, das ökologisierende Interventionen erfordert. Der Ausgangspunkt des Beitrags ist die These, dass die unhinterfragten Denkvoraussetzungen, auf denen sowohl die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung als auch die pädagogische Praxis beruhen, selbst zum Gegenstand der Kritik gemacht werden müssten. Wie können wir mit der Unvermeidbarkeit und Dringlichkeit der Probleme aus erziehungs- und bildungstheoretischer Sicht umgehen? Was wären die Voraussetzungen dafür, anders zu handeln und Generationengerechtigkeit miteinzubeziehen? Wie lassen sich Beziehungen zur Erde und zu menschlichen und mehr-als-menschlichen Mitwesen neu denken? Wir schlagen vor, Erziehung und Bildung radikal relational – als Existieren-mit – zu denken: Mit anderen Generationen und mit dem lebendigen Gefüge, das diesen Planeten bewohnt.
Faculty
Faculté des sciences de l'éducation et de la formation
Department
Département des sciences de l’éducation
Language
  • German
Classification
Education, teaching
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