Konzerneinfluss und Entkopplung vom Marktrisiko — Eine empirische Analyse der Betafaktoren bei faktischen und Vertragskonzernen
csal
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Brüchle, Christian
Proctor & Gamble im Bereich Finance & Accounting, Germany
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Ehrhardt, Olaf
Fachhochschule Stralsund, Zur Schwedenschanze 15, D-18435, Stralsund, Germany
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Nowak, Eric
Universität Lugano, Via Buffi 13, CH-6904, Lugano, Germany
Published in:
- Journal of Business Economics. - Gabler Verlag. - 2008, vol. 78, no. 5, p. 455-476
English
Zusammenfassung: Im vorliegenden Beitrag werden die Betafaktoren beherrschter Unternehmen bei faktischen und Vertragskonzern-Verhältnissen bis hin zum Squeeze-Out untersucht. Die Ergebnisse zeigen signifikant abnehmende Betafaktoren über verschiedene Konzernstufen. Bei Vertragskonzernen mit Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und Squeeze-Out-Unternehmen sinken die Betafaktoren der beherrschten Unternehmen auf Werte nahe Null. Die Ergebnisse sind ein Beleg für einen Marktrisiko-Entkopplungseffekt bei Unternehmen, die einem Konzerneinfluss unterliegen. Die Aktien von Minderheitsaktionären beherrschter Unternehmen haben somit im Durchschnitt eine niedrigere Risikoklasse als Aktien von Unternehmen im Streubesitz. Für die Betaschätzung zur Bewertung von Unternehmen mit einem geringen Streubesitzanteil empfehlen wir deshalb, spezielle Regressionsverfahren für unregelmäßig gehandelte Aktien (z.B. Trade-to-Trade-Verfahren) der Verwendung von Peer-Group-Betas vorzuziehen
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Economics
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Gabler-Verlag, 2008
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https://folia.unifr.ch/global/documents/318794
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