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  <dc:creator>Till, Christoph</dc:creator>
  <dc:creator>Hartmann, Erich</dc:creator>
  <dc:creator>Winkes, Julia</dc:creator>
  <dc:creator>Rindlisbacher, Barbara</dc:creator>
  <dc:date>2021</dc:date>
  <dc:description xmlns:ns0="xml" ns0:lang="de">Hintergrund: Die Satzverständnisleistungen von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache wurden bisher kaum untersucht. Dies gilt erst recht für die Deutschschweiz, in der schweizerdeutsche Dialekte als Umgebungssprache dominieren. Ziel: Es gilt herauszufinden, wie das Satzverständnis von Kindern mit (Schweizer-)Deutsch als Zweitsprache (DaZ) allgemein und im Vergleich zu Kindern mit Schweizerdeutsch als Erstsprache (DaE) beschaffen ist. Methodik: In einer Querschnittsuntersuchung wurden 481 Kinder mithilfe des TROG-D und einer Adaption für Schweizerdeutsch (TROG-CH) untersucht. 48 Kindern mit DaZ wurde je ein Kind mit DaE per statistischem Matching zugeordnet. Sowohl die interindividuellen als auch die intraindividuellen Unterschiede wurden mit t-Tests für abhängige Stichproben überprüft. Ergebnisse: Kinder mit DaZ haben im Vergleich zur deutschen Normstichprobe (t(47) = 8.875, p = &lt;.001; Cohen’s d = 1.28) und im Vergleich zur Schweizer Kontrollgruppe (TROG-CH: t(47) = 8.039, p = &lt;.001; Cohen’s d = 1.16; TROG-D: t(47) = 9.32, p = &lt;.001; Cohen’s d = 1.35) bedeutend tiefere Leistungen erzielt. Die Leistungen in den beiden Sprachversionen des Tests unterscheiden sich nicht voneinander (t(47) = 1.117, p = .135). Schlussfolgerungen: Die unterdurchschnittlichen Leistungen sind Folge der besonderen Spracherwerbsbedingungen und dürfen nicht mit einer Erwerbsstörung assoziiert werden. In der Praxis muss den Satzverständnisschwierigkeiten der Kinder mit DaZ angemessen begegnet werden.</dc:description>
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  <dc:source>Forschung Sprache. - 2021, vol. 9, no. 1, p. 36-51</dc:source>
  <dc:subject xmlns:ns1="xml" ns1:lang="de">Satzverständnis</dc:subject>
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  <dc:title xmlns:ns6="xml" ns6:lang="de">Satzverständnisleistungen zweitspracherwerbender Kinder in Hoch- und Schweizerdeutsch. Quantitative und qualitative Befunde aus dem Freiburger TROG-Projekt</dc:title>
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