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  <dc:creator>Fiechtner, Stephanie</dc:creator>
  <dc:creator>Puppis, Manuel</dc:creator>
  <dc:creator>Schönhagen, Philomen</dc:creator>
  <dc:date>2016</dc:date>
  <dc:description xmlns:ns0="xml" ns0:lang="de">Im Auftrag der EKF, des BAKOM und der SRG SSR untersuchte die  vorliegende Studie die Darstellung von Kandidatinnen und Kandidaten in den  Medien in den vier Wochen vor den eidgenössischen Wahlen 2015. Im Fokus  der Studie stand die gendergerechte Darstellung der Kandidierenden, nicht die  Wahlberichterstattung insgesamt. Analysiert wurden Print- und Onlinemedien  aus allen drei Sprachregionen. Dabei wurden die Tageszeitungen NZZ, Tages- Anzeiger, Le Temps, 24 heures und Corriere del Ticino genauso berücksichtigt  wie die von jungen Bürgerinnen und Bürgern überdurchschnittlich genutzten  Pendlerzeitungen und Onlinemedien 20 Minuten, Blick am Abend, 20 minutes,  20 minuti, 20min.ch, blickamabend.ch, 20min.ch/ro, tio.ch und watson.ch.  Zudem wurden im Onlineangebot der SRG SSR (srf.ch, rts.ch, rsi.ch)  Textbeiträge und darin verlinkte Audio- und Videobeiträge einbezogen. Mittels  einer quantitativen Inhaltsanalyse wurden insgesamt 905 Textbeiträge, die  darin enthaltenen 351 Bilder sowie 146 Audio- und Videobeiträge untersucht.  Für die Deutschschweizer Medien wurden ergänzend 250 Bilder mittels einer  qualitativen Bildanalyse vertieft analysiert. Der Hauptbefund der Analyse lautet:  Kandidatinnen in allen Sprachregionen sind in Textbeiträgen (Print und Online),  Audio- und Videobeiträgen sowie auf Bildern im Vergleich zu den Wahllisten  unterrepräsentiert. Bei den Kandidierenden, die in den Medien vorkommen,  finden sich jedoch fast keine geschlechtsspezifischen Darstellungsmuster. Die  Analyse der Textbeiträge (Print und Online) zeigt: • Eine Thematisierung und  Bewertung von Äusserlichkeiten spielt mit 1 % bis 3 % der Darstellungen  weder bei Kandidatinnen noch bei Kandidaten eine grosse Rolle. • Es gibt kein  Thema, das überwiegend Kandidatinnen oder Kandidaten zugeschrieben wird.  Die thematische Zuordnung sogenannter „harter“ und „weicher“ Themen zu  den Geschlechtern scheint in der Vorwahlberichterstattung aufgebrochen  worden zu sein. • Eine Thematisierung privater Lebensumstände findet so gut  wie nicht statt. Wenn doch, dann prozentual etwas häufiger bei Kandidatinnen.  • Sowohl Kandidatinnen als auch Kandidaten werden am häufigsten mit den  Attributen stark, rational, aktiv, erfolgreich und authentisch in Zusammenhang  gebracht. Die Analyse der Audio- und Videobeiträge im SRG-Onlineangebot  zeigt: • Eine Thematisierung von Äusserlichkeiten fand nur auf srf.ch statt und  auch hier in nur vier von 135 Fällen, wobei drei von vier Fällen Kandidaten  betreffen. • Bei der Zuschreibung von Themenschwerpunkten finden sich  sprachregionale Unterschiede: Nur auf srf.ch fand sich eine häufigere  Zuordnung sogenannter „harter“ Themen zu Kandidaten; die  Themenzuschreibung auf rts.ch fand ohne erkennbare  Geschlechterunterschiede statt. • Am häufigsten wurden Kandidierenden die  Attribute stark, rational und authentisch zugeschrieben. Kandidaten wurden mit  diesen Attribuierungen jeweils etwas häufiger in Zusammenhang gebracht. Die  Analyse der Bilder von Kandidierenden zeigt: • Abbildungen aus dem privaten  Kontext Kandidierender werden selten veröffentlicht. • Durch den  Bildausschnitt werden Kandidaten körperbetonter dargestellt als  Kandidatinnen. • Bei der Wahl der Bildperspektive überwiegt die Präsentation  auf Augenhöhe (Normalsicht). • Es können keine signifikanten  geschlechtsspezifischen Darstellungsmuster festgestellt werden. Von der  Unterrepräsentation abgesehen, werden Kandidatinnen und Kandidaten in der  Vorwahlberichterstattung also überwiegend gleich behandelt. Die  Vorwahlberichterstattung unterscheidet sich damit positiv von der generellen  Darstellung von Frauen und Männern in Medien.</dc:description>
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  <dc:source>Frauenfragen. - 2016, p. 8-34</dc:source>
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  <dc:title xmlns:ns3="xml" ns3:lang="de">Gender und Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015</dc:title>
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