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  <dc:creator>Fürst, Silke</dc:creator>
  <dc:creator>Schönhagen, Philomen</dc:creator>
  <dc:date>2018</dc:date>
  <dc:description xmlns:ns0="xml" ns0:lang="de">Die gegenwärtige Finanzierungskrise des Journalismus und die fortschreitende  Ökonomisierung der Medien führen nicht nur zu einem Abbau von redaktionellen  Ressourcen, sondern lassen auch Auswirkungen auf die Berichterstattungsfreiheit  befürchten. Internationale Studien stellen heraus, dass sich die Arbeitsbedingungen  im Journalismus verschlechtert haben und die journalistische Autonomie durch  ökonomische Interessen gefährdet wird. Die Berichterstattung über medienpolitische  Themen, das eigene Medienunternehmen und über Werbekunden folgt oftmals nicht  journalistischen Relevanzkriterien, sondern wird durch Rücksichten auf  Unternehmensinteressen geprägt. Die Mehrzahl der vorliegenden Studien untersucht  dabei jeweils einen dieser drei Bereiche, so dass eine vergleichende Betrachtung  erschwert wird. Angesichts der zunehmenden Ökonomisierung fehlen daher Studien,  die diese Bereiche gemeinsam untersuchen und dazu aktuelle Daten vorlegen. Auf  dieser Basis kann diskutiert werden, inwieweit der Journalismus die gesellschaftlichen  Erwartungen an eine unabhängige und sorgfältige Berichterstattung erfüllt und  Instrumente der Medienselbstkontrolle eine ausreichende Regulierung gewährleisten.  Nationale Pressekodizes als zentrales Instrument der Medienselbstkontrolle werden  häuig kritisch gesehen und als nur bedingt wirksam betrachtet. Jedoch wurden  Pressekodizes bislang kaum detailliert analysiert sowie auf Basis speziischer  medienethischer Probleme und aktueller Daten diskutiert. Diese Studie legt am  Fallbeispiel der Schweiz zunächst Ergebnisse einer standardisierten Befragung von  Journalisten (N = 993) zu ihren Arbeitsbedingungen und zu ökonomisch bedingten  Gefährdungen der Berichterstattungsfreiheit vor. Auf dieser Basis erfolgt eine  Dokumentenanalyse, die der Frage nachgeht, inwiefern der Schweizer Pressekodex  hierzu Regelungen aufstellt und Journalisten Handlungs- und  Orientierungsmöglichkeiten bietet. Zusätzlich werden Pressekodizes aus zehn  Ländern vergleichend analysiert. Die Befragung zeigt, dass Schweizer Journalisten  für das Recherchieren und Schreiben von Beiträgen deutlich begrenzte Ressourcen  zur Verfügung stehen und die Berichterstattungsfreiheit in allen drei untersuchten  Bereichen stark eingeschränkt ist. Diese Probleme haben sich aus Sicht der  Journalisten in den letzten fünf Jahren leicht verschärft. Wie die Analyse des  Schweizer Pressekodex verdeutlicht, wird die Verantwortung für guten Journalismus  fast ausschließlich an die Redakteure delegiert. Konlikte zwischen ethischen  Anforderungen und ökonomischen Interessen des Medienunternehmens werden  kaum behandelt. Die aufgestellten Forderungen nach journalistischer Unabhängigkeit  und ausreichenden redaktionellen Ressourcen bleiben überwiegend allgemein und  sind zudem von Widersprüchen geprägt. Damit wird die Selbstregulierung in der  Schweiz den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht – könnte aber durch  Regelungen verbessert werden, die in europäischen sowie US-amerikanischen  Pressekodizes bereits verankert sind.</dc:description>
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  <dc:source>Studies in Communication and Media (SCM). - 2018, vol. 7, no. 3, p. 271-337</dc:source>
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  <dc:title xmlns:ns10="xml" ns10:lang="de">Lückenhafte Selbstregulierung der Medien – Medienethische Herausforderungen im Zuge der Ökonomisierung</dc:title>
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