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  <dc:creator>Berthele, Raphael</dc:creator>
  <dc:date>2013</dc:date>
  <dc:description xmlns:ns0="xml" ns0:lang="en">Summary. The article discusses the discursive use of ideas related to language and  thought in the context of texts advocating linguistic diversity. Drawing on examples  from a variety of texts on the matter, it shows how arguments that can be associated  with Whorfian ideas in the broadest sense of the term are used to complement an  identity- oriented, romantic construal of small or ‘threatened’ languages by an  instrumental, ratio- nalist component. On the basis of the assumption that they  determine particular views of the world, words and languages are deemed to store  valuable (or invaluable) cultur- al and other information and therefore seem to need  preservation. Tensions and prob- lems with this use of Whorfoid arguments are  discussed. Most importantly, there is a tendency towards the assumption of a  deterministic effect of language on thought, which is scientifically obsolete.  Furthermore, many authors subscribe to an essentializing view of language instead of  a theoretically more appropriate view of languages as phenom- ena emerging in  social and cultural practices. Finally, there is a problem of coherence in that  Whorfianism, if used as an argument for linguistic diversity, is not suitable when  advocating bilingualism, since psycholinguistic studies systematically show that bilin-  gualism cancels or attenuates Whorfian effects of the first language(s) in the bilingual  mind.</dc:description>
  <dc:description xmlns:ns1="xml" ns1:lang="de">Zusammenfassung. In diesem Artikel werden Beispiele aus dem sprachenpolitischen  Diskurs zur Rettung der sprachlichen Diversität diskutiert. Der besondere Fokus liegt  dabei auf der diskursiven Verwendung von als unbestritten präsentierten ‚Theorien‘  über den Zusammenhang von Sprache und Denken. Verschiedene Texte zum Thema  wer- den analysiert, und es wird gezeigt, dass whorfoides Gedankengut im weitesten  Sinne herangezogen wird, um dem eher identitätsorientierten und romantischen  Diskurs zu Sprachminderheiten und ‚kleinen‘ Sprachen eine rationalistische,  instrumentelle Kom- ponente zur Seite zu stellen: Da Wörter und Sprachen für eine  jeweils einzigartige Welt- sicht stehen, sind sie wertvolle Informationsspeicher und  scheinen deshalb zum Wohle der Menschheit erhalten bleiben zu müssen.  Spannungen und Probleme, die sich aus diesen Prämissen ergeben, werden  diskutiert. Erstens zeigt sich, dass viele Autoren eine deterministische Sicht des  Effekts von Sprache auf das Denken haben, die wis- senschaftlich obsolet ist.  Zweitens wird Sprache in den Texten zu einer Art Wesen hypo- stasiert und  essenzialisiert, statt dass sie als emergentes Phänomen verstanden wird, das sich im  Zusammenspiel mit anderen sozialen und kulturellen Praktiken dynamisch entwickelt  und anpasst. Drittens stellt sich ein fundamentales Kohärenzproblem, denn viele  Diversitäts-Anwälte setzen sich gleichzeitig für großflächige individuelle Zwei- und  Mehrsprachigkeit ein, doch hat die psycholinguistische Forschung gezeigt, dass  Zwei- sprachigkeit allfällig präsente subtile whorfianische Effekte der jeweiligen  Erstsprache(n) entweder ganz oder teilweise aufhebt.</dc:description>
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  <dc:source>Zeitschrift für Semiotik / Thiering, Martin. - Stauffenburg. - 2013, vol. 34, no. 1, p. 85-107</dc:source>
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  <dc:title xmlns:ns2="xml" ns2:lang="de">Biestmilch, Schafspferche und Schamanen : Überlegungen zur Verwendung whorfoiden Gedankenguts im Diskurs über sprachliche Diversität</dc:title>
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